Hemer. (ots) Es gab in der vergangenen Nacht keinen Raubüberfall in Hemer. Mit einer solchen Räuberpistolen-Geschichte versuchte heute kurz nach Mitternacht ein falscher Polizeibeamter... Lügengeschichte über Raubüberfall

Hemer. (ots) Es gab in der vergangenen Nacht keinen Raubüberfall in Hemer. Mit einer solchen Räuberpistolen-Geschichte versuchte heute kurz nach Mitternacht ein falscher Polizeibeamter einen 59-jährigen Hemeraner zu täuschen.

Seine Lügenstory nahm die polizeibekannte Wendung. Demnach sei eine osteuropäische Einbrecherband gefasst worden. An diesem Punkt beendete das ausgesuchte Opfer richtigerweise das Gespräch. Statt sich auf die Täter einzulassen, benachrichtigte der Hemeraner die richtige Polizei.

Obwohl gerade in den vergangenen Monaten mehrere Täter gefasst oder sogar verurteilt wurden, läuft die Betrugsmasche mit den falschen Polizeibeamten weiter. Und immer wieder finden die Betrüger neue Opfer. Deshalb warnt die Polizei weiter.

Sie rät:

Am Telefon keine Auskünfte geben über Vermögen, Wertgegenstände oder vorhandenes Bargeld!

Am besten gleich auflegen. Die Täter gehen rhetorisch so geschickt vor und bearbeiten ihre Opfer, bis selbst Menschen auf die Forderung eingehen, die eigentlich um die Masche wissen.

Die echte Polizei nimmt weder Geld noch Wertsachen in „Verwahrung“. Im Zweifel mit Freunden sprechen, Nachbarn um Hilfe bitte und den Notruf wählen!

Die Täter suchen gezielt in Telefonverzeichnissen nach Menschen mit älteren Vornamen. Wer die Gefahr solcher Anrufe von Enkeltrick-Betrügern oder falschen Polizeibeamten verringern will, der sollte sich entweder ganz oder zumindest den/die Vornamen streichen lassen.

Menschen mit älteren Verwandten, Bekannten oder Nachbarn sollten auch diese Betrugsmasche immer wieder thematisieren und warnen. Schon öfter wurden akute Betrügereien durch aufmerksame Nachbarn, Bankangestellte oder Taxifahrer verhindert.

Redaktion

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