Iserlohn. (PM Bädergesellschaft Iserlohn) Die Preise für Bäder und Eissporthalle waren sieben Jahre stabil. Um einer möglichen Gasmangellage entgegenzuwirken und zumindest einen Bruchteil der... Bädergesellschaft nimmt Preisanpassung vor

– © by Eishockey-Magazin (SK)

Iserlohn. (PM Bädergesellschaft Iserlohn) Die Preise für Bäder und Eissporthalle waren sieben Jahre stabil.

Um einer möglichen Gasmangellage entgegenzuwirken und zumindest einen Bruchteil der hohen Energiekosten zu vermeiden, hat die Bädergesellschaft Iserlohn mit verschiedenen Einschränkungen, wie beispielsweise geänderten Öffnungszeiten, verminderten Temperaturen und Abschaltungen in ihren Betriebsstätten, auf die aktuelle Energiekrise reagiert. Dennoch summiert sich die zusätzliche Kostenbelastung alleine aus dem Bereich Energie für 2023 auf einen siebenstelligen Betrag und erhöht damit das Defizit der Bädergesellschaft enorm. Der Aufsichtsrat der Bädergesellschaft hat sich in seiner Sitzung am 16.09.2022 klar für den Weiterbetrieb der Bäder und der Eissporthalle ausgesprochen. Eine Preisanpassung zumindest auf das Vorkrisenniveau ist aber dennoch erforderlich, um einen Teil der Tariferhöhungen der Personalkosten zu kompensieren. Somit wurden die Preislisten aller Sportstätten angepasst.

Von einer kompletten Weitergabe der hohen Energiekosten wurde derzeit noch Abstand genommen, da sich die Kunden der Bädergesellschaft schon mit Einschränkungen zur Energieeinsparung konfrontiert sehen.

„Natürlich haben wir gemeinschaftlich die Aufgabe, Energie- und Energiekosten einzusparen, und die Einschränkungen verlangen allen Beteiligten etwas ab. Wir sind aber froh und dankbar, dass die Stadt Iserlohn mit ihrem Beschluss den Betrieb der Sport- und Freizeitanlagen weiter unterstützt“, so Martin Luig, Betriebsleiter der Bädergesellschaft.
Infos zu den neuen Preisen finden Gäste über das Ticketsystem der Stadtwerke (www.tickets.stadtwerke-iserlohn.de), auf aktuellen Flyern und auf den Aushängen in den Bädern und der Eisporthalle.

Verständnis bei Gästen

Auch wenn die Bürgerinnen und Bürger aktuell in vielen Bereichen mit Preiserhöhungen konfrontiert werden, stößt die Entscheidung bei vielen Besuchern auch auf Verständnis. „Schwimmen ist für uns ein Muss. Für schöne Sportstätten zahlen wir auch gern etwas mehr“, so die Stammgäste des Seilerseebads Karin von Grabowski, Magdalena Nase und Marion Ludewig. Auch Philipp Behr, sportlicher Leiter des SV Albatros, meint: „Wir sind froh, solch gute Trainingsmöglichkeiten in Iserlohn zu haben. Uns ist auch klar, dass die Sportstätten energieintensiv sind und alle paar Jahre der Preis angepasst werden muss“.

Familienkarte wird zur Kinder-Kombi-Karte

Eine positive Änderung in der Tarifstruktur hingegen ist die Umwandlung der bisherigen Familienkarte in die sogenannte Kinder-Kombi-Karte in allen Betriebsstätten. Hier möchte man die Möglichkeit des günstigen Eintritts für Kinder in Begleitung Erwachsener über die bloße Konstellation der Familie hinaus anbieten. So können bis zu drei Kinder (bis einschließlich 17 Jahre) und zwei Erwachsene das Kinder-Kombi-Ticket nutzen, ohne dass diese zwingend in einem verwandtschaftlichen Verhältnis zueinander stehen müssen.

Die Preise im Überblick

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