Märkischer Kreis. (pmk) Mit einer positiven Bilanz schließt die Jugendbildungsstätte (JuBi) des Märkischen Kreises das Jahr 2023 ab. 2200 Gäste belegten im vergangenen Jahr... 2200 Gäste in der Jugendbildungsstätte

2200 Gäste belegten im vergangenen Jahr die Jugendbildungsstätte des Kreises. – © Sandra Jurek / Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk) Mit einer positiven Bilanz schließt die Jugendbildungsstätte (JuBi) des Märkischen Kreises das Jahr 2023 ab.

2200 Gäste belegten im vergangenen Jahr das 33-Bettenhaus an 234 Tagen. Das sind 200 Gäste mehr als 2022. Insgesamt fanden 98 Veranstaltungen statt. Darunter 16 Bildungsplanseminare, 31 Schulseminare, 21 Tagesveranstaltungen sowie 30 Veranstaltungen von externen Gruppen. Bildungsreferentin Martina Eisenblätter freut sich über die wachsende Nachfrage. Sie ist optimistisch, dass die Gästezahlen bald wieder auf das Niveau von 3000 Besucherinnen und Besuchern wie vor der Corona-Pandemie steigen werden.

Das Herzstück der JuBi ist die Bildungsarbeit. Die Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche ab 9 Jahren sowie Fachkräfte und Ehrenamtliche ab 18 Jahren. Bei der Seminarplanung und -durchführung steht dabei weiterhin der pandemiebedingte Nachholbedarf der Kinder und Jugendlichen im Fokus.

Die 20 eigenen, meist mehrtägigen Bildungsplanseminare finden vorwiegend an Wochenenden statt. Sie wurden 2023 von den unterschiedlichen Zielgruppen gut angenommen. Bei den rund 160 Anmeldungen haben sich vor allem Kinder und Jugendliche zwischen neun und 17 Jahren angemeldet. Sie machen einen Anteil von 72 Prozent aus (2022: 73 Prozent). Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus dem Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes, also aus Balve, Halver, Herscheid, Kierspe, Meinerzhagen, Nachrodt-Wiblingwerde, Neuenrade oder Schalksmühle.

Am Ende jedes Aufenthalts werden die Gäste gebeten, einen Fragenbogen auszufüllen. Die Auswertung gibt der Bildungsreferentin Martina Eisenblätter weitere Hinweise zur Angebotsgestaltung. Zu den Wunschthemen gehören bei den Kindern und Jugendlichen Sport, Selbstbehauptung und Tiere. Die Erwachsenen interessieren sich für Themen wie Gesprächsführung, Entspannung und Ernährung.
Den Themenschwerpunkt „Ernährung, Bewegung, Stressregulation und Entspannung“ gibt die Zertifizierung der Jugendbildungsstätte als „Gut-Drauf“ Einrichtung vor. Das Qualitätssiegel der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist jeweils für drei Jahre gültig und wurde im Januar 2023 nach einem umfangreichen Audit zum fünften Mal verliehen.

Ausblick 2024

Für die Ausstattung des Hauses, die Verpflegung sowie für die Seminare erhielt die JuBi in den Befragungen einhellig die Note „sehr gut“. Da wundert es nicht, dass Bildungsreferentin Martina Eisenblätter für das Jahr 2024 schon jetzt Buchungen für 100 Veranstaltungen an 248 Tagen vorliegen. Neben den geplanten 20 Bildungsplanseminaren, 35 Schulseminaren und 24 Tagesveranstaltungen haben aktuell bereits 21 externe Gästegruppen das Haus reserviert.

Bei den Bildungsplanangeboten sind dieses Jahr bei Kindern und Jugendlichen die Selbst-behauptungskurse „Starke Mädchen & Starke Jungs“, „Knigge für Kids“, „Parkour Basics & Ranch-Reiten“ besonders beliebt. Neu im Programm ist das Seminar „Let´s get up! – Klettern für Jugendliche von 12-15 Jahren“! In diesem Seminar können Jugendliche ihre Stärken und Grenzen kennenlernen und mit Gleichgesinnten erleben, wie gut es tut, sich auf sich selbst verlassen und aufeinander vertrauen zu können. Für Erwachsene stehen Angebote zur Gesprächsführung und Entspannung im Fokus. Neu im Programm für Ehrenamtliche, pädagogische Fachkräfte und Interessierte ist die Fortbildung zum Thema bindungs- und bedürfnisorientierte pädagogische Haltung mit dem Titel: “Kratzen, beißen, schlagen…“!

Die Jugendbildungsstätte

Die Jugendbildungsstätte ist eine kreiseigene (Bildungs-)Einrichtung, die aber auch als Ein-Gruppen-Gästehaus gebucht werden kann. Bis zu 33 Personen können hier in elf unterschiedlich großen Schlafräumen nächtigen. Die Belegungen können ganzjährig wochentags und am Wochenende zur Selbstversorgung oder Vollverpflegung (3 Mahlzeiten) erfolgen. Zurzeit ist ressourcenbedingt eine Buchung des Hauses für externe Gastgruppen vorrangig zur Selbstversorgung möglich. Es gilt eine Mindestbelegung von 22 Personen bei Selbstversorgung und 20 Personen bei Vollverpflegung.
Neben zwei Einzelzimmern mit Dusche und WC gibt es neun weitere Schlafräume. Davon sind sieben Zimmer ebenfalls mit Dusche und WC ausgestattet, die weiteren Sanitäranlagen renoviert. Ein Einzelzimmer ist rollstuhlgerecht ausgestattet. Um Treppenbarrieren zu überwinden, kann eine mobile Treppenraupe mit passendem Rollstuhl eingesetzt werden.

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