Werbeartikel gehören nicht nur zu den häufigsten, sondern auch zu den am meist unterschätzten Tools, wenn es um Marketing geht. Wenn man zum zwanzigsten...

Werbeartikel gehören nicht nur zu den häufigsten, sondern auch zu den am meist unterschätzten Tools, wenn es um Marketing geht. Wenn man zum zwanzigsten Mal eine Kaffeetasse mit dem Logos eines Lieferanten bekommt oder einen Kugelschreiber, denn man schon ansieht, das er nach dem dritten Gebrauch auseinanderfällt, wird sich der Beschenkte schon nach zwei Minuten, nicht mehr daran erinnern können.

Langweilige Werbeartikel ade

Wer aber denkt, dass das Thema Werbeartikel antiquiert ist und diese nicht mehr imstande sind Neukunden zu akquirieren, der irrt. Vielleicht liegt es auch nur daran das man immer die gleichen Langweiler verschenkt? Erstaunlicherweise begehen diesen Denkfehler vor allem Klein-und Mittelbetriebe. Entweder sie haben es irgendwo, entlang des Marketingweges aufgegeben, weil sie sich sagen, dass diese zu teuer sind und nicht das Potenzial haben Kunden zu gewinnen oder sie wissen aus eigener Erfahrung, das die ewig gleichen Tools nichts bringen. Es geht aber auch anders.

Ausgefallene Werbeartikel: kleiner Preis, große Wirkung

Ausgefallene Werbeartikel haben, so hat die Studie eines führenden Marktforschungsinstitutes ergeben, das Potenzial nicht nur das Interesse von potenziellen Kunden zu gewinnen, sondern auch etwas das vor dem Interesse an den Produkten einer Firma steht. Deren Sympathie. Wenn eine Firma Neukunden akquirieren möchte, muss es nicht mit allzu kostspieligen Marketingfinessen auffahren, um sich die Sympathie des Kunden zu sichern. Es reicht, wenn es ein etwas ausgefallenerer Werbeartikel ist. Wie zum Beispiel einen Keyfinder (siehe: Werbeartikel Welt). Ein Produkt aus dem Gesundheitsbereich, wie zum Beispiel ein kleines Nackenkissen, mit dem Logo der Firma darauf oder eine Flasche Wein mit einem individuell bedruckten Etikett. Darüber hinaus gibt es viele weitere ausgefallene Werbeartikel zu kaufen. Dabei gilt, persönlich sollte es sein und der Artikel muss abseits des sogenannten Werbeartikel-Mainstream stehen. Die Kosten für derartig eingesetzte Marketingartikel stellen keinen großen finanziellen Einsatz dar, zeitigen aber ihre Wirkung.

Zu Weihnachten oder Neujahr?

Viele vergessen, dass der Halbwertzeit eines Werbeartikels relativ beschränkt ist. Das trifft vor allem dann zu, wenn man die gleichen Werbeartikel wie alle andern auch und zur gleichen Zeit verschenkt wie die Mitbewerber. Werbeartikel kann man aber nicht nur dann ausgeben, wenn der Rest der Welt es auch tut. Das Jahr hat im besten Fall 366 Tage. Warum also die eigene Werbewirksamkeit seines persönlich gestalteten Werbeartikels, eben wie die anderen auch, an Weihnachten oder zu Neujahr zum Einsatz bringen? Diese zeitigen ihre Wirksamkeit dann, wenn der potenzielle oder ein bestehender Kunde nicht damit rechnet.

Kreativität ist gefragt

Kreativität bei der Gewinnung von Neukunden muss nicht darauf beschränkt sein, Kunden mit Sonderangeboten zu locken. Ausgefallene Werbeartikel zu entwickeln und zu präsentieren kann zum Beispiel die eigene Firmendynamik neu definieren, indem sie die Belegschaft dazu auffordern, Ideen vorzuschlagen wie diese gestaltet werden können. Sie wecken zudem das Interesse und die Aufmerksamkeit von Kunden und sorgen dafür, dass die gewonnene Sympathie sich in der Umsatzentwicklung auswirkt. Werbung muss nicht immer teuer sein, aber sie muss wirken.

 

Foto: „Weihnachtliches Barendorf“ / © Jan R. Schäfer

Redaktion

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